Echte Autoliebe:
In guten wie in
schlechten Zeiten

Echte Autoliebe bedeutet Treue und Fürsorge. Ob bei einem sonnigen Roadtrip oder auf Grund einer Panne in der Werkstatt. Das Fahrzeug begleitet uns über einen langen Zeitraum und ist unser stetiger Wegbegleiter. Bei den Kollegen von auto motor und sport sogar über mehrere Jahrzehnte. Getreu dem Motto: „Bis dass der TÜV uns scheidet!“

 

 

Bildcredits: © auto motor und sport

Echte Autoliebe:
In guten wie in
schlechten Zeiten

Echte Autoliebe bedeutet Treue und Fürsorge. Ob bei einem sonnigen Roadtrip oder auf Grund einer Panne in der Werkstatt. Das Fahrzeug begleitet uns über einen langen Zeitraum und ist unser stetiger Wegbegleiter. Bei den Kollegen von auto motor und sport sogar über mehrere Jahrzehnte. Getreu dem Motto: „Bis dass der TÜV uns scheidet!“

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Mercedes 350 SL 1979

Dieser R107 mit V8 und Schaltgetriebe befindet sich sozusagen in erster auto motor und sport-Hand. Doch zu einem Einzelstück macht den in 904 Dunkelblau lackierten Zweisitzer etwas ganz anderes.
(Otto Rupp, Mitarbeiter der Testabteilung)

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Die Umstände, weshalb der SL bei mir einzog, hätten gerne andere sein dürfen: Nach dem Tod unseres Kollegen Mike Mehlin bot dessen Witwe den Mercedes zum Kauf an. Erste Hand, durchgehend gewartet, unverbastelt, V8-Motor, nur 32 000 Kilometer gelaufen – da musste ich zuschlagen. Ausstattung? Eher wenig, weshalb der 350er zu den wenigen Exemplaren der Baureihe zählen dürfte, die mit Viergang- Schaltgetriebe und Sperrdifferenzial bestellt wurden. Ob das was am Charakter des SL ändert? Kaum. Sollte er sich so als Sportwagen fühlen, gelingt es ihm mühelos, das für sich zu behalten. Macht nichts, denn das Erlebnis, damit zu fahren (natürlich nie im Winter!), ist immer ein besonderes. Allein der Klang des M116-V8-Motors mit 90 Grad Zylinderbankwinkel, dieser leicht stampfende Bass – fantastisch! Okay, mehr als 195 PS bringt das 3,5-Liter-Aggregat nicht auf, gemessen am Hubraum imponieren die 185 PS des damaligen Basismodells 280 SL eher. Aber hey, die Lackierung in edlem Dunkelblau uni, die glänzenden Radkappen, die Innenausstattung im Farbton Pergament – wunderbar. Ach ja: Zu den wenigen Extras zählen übrigens Veloursbezüge, die offiziell für den R107 nie lieferbar waren. Mike wollte sie unbedingt, Mercedes erfüllte den Wunsch. Es gibt also genug Gründe, weshalb dieser SL in auto motor und sport-Händen bleiben sollte.

Porsche 911 1989

Im zarten Rentenalter wollte ich einen alten Ami fahren – mit V8 unter der Fronthaube. So der Plan. Jetzt sägt es von hinten. (Hans-Jürgen Kuntze, Chef vom Dienst)

Bildcredits: © auto motor und sport
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Der Enkel unserer Vermieterin hatte einen 911. Ein F-Modell, quittengelb. Klein und schnell. Ich war fasziniert. Haben! Das war Ende der Sechziger. Doch zunächst geriet der Plan in Vergessenheit, und später gab es Wichtigeres, wie zum Beispiel Kinder großziehen. Und dann? Alles erledigt, die Kids sind erwachsen, das Haus ist abbezahlt. Vor vier Jahren mogelt sich der Elfer wieder ins Gedächtnis, verdrängt den V8. Höchste Zeit. Die beste Ehefrau von allen ist einverstanden. Auch weil die Motorräder verschwinden. Mein Sohn und ich finden ein spätes G-Modell, sehr guter Zustand, nur 73 000 Kilometer. Kurz vor Weihnachten 2016 hole ich es im Bayerischen ab. Meine Zeitmaschine. Endlich sitze ich hinterm Lenkrad, fühle mich wie hineingeboren. Schlüsseldreh, anlassen, kann nur noch blöde grinsen. Zielgenau lässt sich der Elfer um die Ecken werfen, kaum Elektronik. Klasse. Das hässliche Serienlenkrad habe ich gegen eines von Nardi getauscht. Jetzt genießen meine Frau und ich im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb das Kreischen des Sechszylinders. 2018 sind wir beim „Luftgekühlt“- Treffen in München. Mehrtägige Trips über die Routes des Grandes Alpes mit Sohn Martin und Kumpel Jörg sowie auf der Deutschen Alpenstraße (mit Ehefrau) folgen. 2021 wollen wir drei Deutschland erfahren. Ohne großes Gepäck, ohne Eile, von Süd nach Nord, durch Ost und West.

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BMW 320i Cabrio 1989

Die Stellplätze waren bereits belegt, Uschi Glas besetzte das Image des offenen Dreiers – dennoch war der Kauf keine Frage des Könnens, sondern des Müssens. (Jens Dralle, Resortleiter Test und Technik)

Bildcredits: © auto motor und sport
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An Überfluss herrscht kein Mangel, damals im Jahr 2012. Auf den zwei angemieteten Garagenplätzen parken ein BMW 535i E34 und ein Subaru Impreza Turbo GT, beide brauchen eh schon viel Zuwendung. Dazu kommen weitere Hobbys, Skifahren beispielsweise. Auf dem Rückweg vom Saisonabschluss, kurz vor dem Brenner, ruft mein damaliger Chef vom Dienst an, sagt, dass es nun an der Zeit sei, seinen Fuhrpark um das 320i Cabrio zu bereinigen. Ich könne es mir ja mal überl … Ja! Gekauft. Weil ich das E30-Cabrio wegen seiner schlichten Geradlinigkeit mag. Besser: bewundere. Mein Exkollege kaufte sein Exemplar 1989 neu, bestellte zwar nur den kleinen Reihensechszylindermotor, dafür ABS, Lederpolster, Sitzheizung, 15-Zoll-Kreuzspeiche, Sportfahrwerk (M Technic, ja, nur mit „c“ am Ende) und Shadowline. Letztere schwärzt den Dreier komplett durch, nimmt ihm jene Feminität des Silbermetallic-Chrommodells, in dem Uschi Glas regelmäßig von Hamburg an den Tegernsee pendelt („Zwei Münchner in Hamburg“). Eine Fahrwerksrevision bringt Stringenz in das agile Handling, in dessen Grenzbereich sich nur vordringen lässt, wenn das M20B20-Triebwerk nicht unter 4000/min dreht. Und das dann weiterdreht, dabei klingt; heiser, metallisch, zornig. Während 535i und Subaru ausziehen (der eine zu banal, der andere will immer Schnee oder Schotter), bleibt der Dreier. Für mich. Und später für meine Tochter. Die wird gerade eingeschult.

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Über den Autor

Stefan Wiedemann

Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei CosmosDirekt von 1989 bis 1991 gemacht. Arbeitet seit 1994 als Online-Redakteur für die Webseite. Hobbies: Fitness, Kreuzfahrten und Autos.

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