Mobility Check 2021:
Welche deutsche Stadt
sichert sich
die Poleposition?

CosmosDirekt rankt für dich das Mobilitätsangebot deutscher Großstädte.

Bildcredits: © YiuCheung – stock.adobe.com

Mobility Check 2021: Welche deutsche Stadt sichertsich die Poleposition?

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CosmosDirekt rankt für dich das Mobilitätsangebot deutscher Großstädte.

Auto, Roller, ÖPNV oder doch lieber E-Scooter, Elektroauto oder Carsharing? Die Liste der möglichen Fortbewegungsmittel in deutschen Großstädten ist schon ziemlich lang und wächst immer mehr. Eins haben aber gerade die neueren Fortbewegungsmittel gemeinsam: Als moderne Mobilitätslösungen sollen sie unseren Weg von A nach B einfacher, komfortabler, sicherer und nachhaltiger machen. Doch in welcher Stadt gibt es das beste Angebot in Sachen Mobilität? Dafür hat CosmosDirekt im Mobility Check 2021 die deutschen Großstädte gegeneinander ins Rennen geschickt und ihre Mobilität untersucht. Wer es aus welchem Grund aufs Ranking-Treppchen geschafft hat, erfährst du hier.

So punkten deutsche Großstädte im Mobility Check 2021

Bevor die Startampel auf Grün springt, haben wir hier noch die Hintergründe zum Ranking: Der CosmosDirekt Mobility Check 2021 ist eine Neuauflage des Rankings „Die autofreundlichsten Städte in Deutschland 2019“. Dabei liegt in diesem Jahr der Fokus auf E-Mobilität und alternativen Fortbewegungsmöglichkeiten zum eigenen Auto, neben allgemeinen Mobilitätsthemen. Insgesamt wurden 18 Großstädte in Deutschland miteinander verglichen und dafür Zahlen gesammelt und tabellarisch aufbereitet.* Aus den Einzelwerten der untersuchten Mobilitätsbereiche: E-Mobilität, ÖPNV, alternative Fortbewegung und Stadt/Mobilität allgemein wurden dann Indizes gebildet. Dabei erzielte die Stadt mit dem höchsten Gesamtwert pro Bereich zehn Punkte und die Stadt mit dem niedrigsten einen Punkt. Das Ergebnis ist ein Ranking – mit jeweils einem Score pro Mobilitätsbereich und einem Gesamtscore, der sich aus der Summe der Einzelscores errechnet. Insgesamt liegt die maximal erreichbare Punktzahl also bei 40 Punkten.

Platz 3 – Bronze für Essen

Und jetzt zum Rennergebnis! Mit einer Gesamtpunktzahl von 25,94 Punkten schafft es Essen auf das dritte Siegertreppchen beim Mobility Check 2021. Ein wesentlicher Faktor war dabei sicherlich, dass Essen die Höchstpunktzahl im Bereich E-Mobilität erzielen konnte. Essen ist ganz schön unter Strom! Denn mit rund einem öffentlichen Ladepunkt pro zwei zugelassener E-Autos führt die viertgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens hier mit Abstand. Damit sichert sich die Stadt beim Mobility Check 2021 die Poleposition in der Kategorie E-Mobilität. Zum Vergleich: In Berlin sind es weniger als halb so viele Ladestationen pro E-Auto. Trotz der meisten Ladestationen kommt Essen aber mit rund 1,2 Elektroautos pro 1.000 Einwohner auf ein eher durchschnittliches Ergebnis, ebenso bei Hybridantrieben mit knapp sieben Fahrzeugen je 1.000 Einwohner. Unter den Top drei ist Essen allerdings wieder mit acht Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner bei Antrieben in der Kategorie „Sonstige“ – zu denen beispielsweise Erdgasantriebe oder die Brennstoffzelle zählen. Hier sind Essen nur Duisburg und Hannover eine Nasenlänge voraus, mit rund zehn und rund zwölf Fahrzeugen je 1.000 Einwohner, die sonstige Antriebsformen besitzen. Auch beim Anteil der ÖPNV-Fahrzeuge, die mit einer Antriebsalternative zum klassischen Verbrenner ausgestattet sind, ist Essen mit rund einem Drittel auf dem zweiten Platz hinter Hannover.

Platz 2 – Stuttgart holt Silber

Dass Stuttgart mobilitätsaffin ist, ist keine Frage. Nicht überraschend also, dass sich die schwäbische Landeshauptstadt mit 26,98 Punkten den Silberpokal in unserem Städteranking sichert. Auf das Treppchen geholfen haben dabei die vergleichsweise hohen Werte in allen vier untersuchten Bereichen – und das, ohne dabei die Höchstpunktzahl in einer dieser Kategorien zu erzielen. Dafür sind in Stuttgart mit 4,3 pro 1.000 Einwohner die meisten E-Autos in Deutschland im Vergleich zur Einwohnerzahl auf der Straße. Aufholbedarf gibt es hingegen bei der dafür nötigen öffentlichen Ladesäuleninfrastruktur: Mit nur 0,05 öffentlich zugänglichen Ladesäulen pro E-Auto fährt Stuttgart im deutschlandweiten Vergleich der Großstädte den letzten Platz ein. Hier ist der Kampf um den heißbegehrten Parkplatz mit Ladesäule eröffnet: Da hilft nur eine private Ladestation am eigenen Häusle. Wiederum punkten können die Schwaben im Bereich ÖPNV durch einen besonders „günschtigen“ Tagesticketpreis. Wer sich den Parkplatzkampf in Stuttgart sparen möchte, kann also guten Gewissens auf den ÖPNV setzten.

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Platz 1 – Gold für Hannover

Trommelwirbel! Denn mit einer Gesamtpunktzahl von 30,81 aus 40 möglichen Punkten fährt Hannover den Sieg in unserem Städteranking ein. In gleich zwei Kategorien, die in Richtung nachhaltigere Fortbewegungsmittel gehen, konnte sich die niedersächsische Landeshauptstadt Platz 1 und damit die Höchstpunktzahl sichern: ÖPNV und alternative Fortbewegungsmittel. So gibt es beispielsweise in Hannover pro 1.000 Einwohner rund 14 E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr – Spitzenwert beim Mobility Check 2021. Zum Vergleich: Hamburg kommt nur auf knapp zwei. Daneben gibt es in Hamburg auch besonders viele Möglichkeiten zum Carsharing: etwa 15 Carsharing-Pkw pro Quadratkilometer. Nach Hannover folgen München mit zehn und Berlin mit sieben Autos zum Teilen. Den ersten Platz gibt es für Hannover auch beim ÖPNV-Score. Verhältnismäßig preiswerte Ticketpreise, ein zuverlässig ausgebautes Streckennetz und ein außergewöhnlich hoher Anteil täglicher Nutzer sind dafür entscheidend.

Darüber hinaus erzielt die Messestadt das beste Ergebnis beim Verhältnis von alternativen Antrieben (rund 56 Prozent) zu Verbrenner (rund 44 Prozent) bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein Spitzenergebnis fährt Hannover trotzdem auch in der Kategorie der klassischen Verkehrsmittel ein: Denn mit rund 1.076 zugelassenen Pkw auf 1.000 Einwohner führt die niedersächsische Landeshauptstadt mit Abstand vor allen anderen Großstädten in Deutschland. Danach folgt Köln erst mit rund 652 Pkw pro 1.000 Einwohner.

Luft nach oben gibt es dennoch auch für Hannover. So belegt Frankfurt beim Fahrradverleih-Angebot pro Quadratkilometer den ersten Platz, dicht gefolgt von München, Berlin und Stuttgart mit jeweils ca. einem halben Fahrradverleih pro Quadratkilometer. Hannover kann hier nur einen Wert von 0,2 aufweisen. Nachholbedarf gibt es auch im Bereich der E-Mobilität. Hier ist Hannover mit nur 2,8 zugelassenen E-Autos je 1.000 Einwohner und lediglich einer Ladestation auf fünf zugelassene E-Autos im Mittelfeld.

Mobility Check 2021 – das Fazit:

Der Mobility Check zeigt eindeutig: Manche deutsche Großstädte sind mobiler als andere. Hannover punktet bei nachhaltigeren Fortbewegungsmittel, Stuttgart ist in allen untersuchten Mobilitätsbereichen im Mittelfeld und sichert sich damit den 2. Platz, dicht gefolgt von der Stadt Essen, die vor allem in Sachen E-Mobilität die Nase vorne hat. Du willst wissen, wie deine Stadt im Ranking abgeschnitten hat oder einzelne Werte konkret nachlesen? Dann klick dich einfach hier durch den CosmosDirekt Mobilty Check 2021. Wie ist deine Meinung zur Mobilität in deutschen Großstädten? Verrate es uns gerne in einem Kommentar!

* Für den CosmosDirekt Mobility Check 2021 wurden die aktuellsten Daten unterschiedlicher Quellen, wie dem Kraftfahrt-Bundesamt, dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V., Daten der lokalen Verkehrsgesellschaften und Kommunen, Dienstleistern, Herstellern und Publikationen wie dem Karambolage-Atlas der Generali in Deutschland zu Mobilitätsbereichen zusammengefasst. Weitere Informationen zu Studiendesign und Quellen findest du auf der offiziellen Landingpage zum Mobility Check 2021 von CosmosDirekt unter www.xyz.de/.

Über den Autor

Stefan Wiedemann

Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei CosmosDirekt von 1989 bis 1991 gemacht. Arbeitet seit 1994 als Online-Redakteur für die Webseite. Hobbies: Fitness, Kreuzfahrten und Autos.

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