Autoliebe und Umweltliebe – Wie soll das denn gehen?

Auto fahren und Natur schützen – klingt paradox? Trotzdem versuchen viele deutsche Autofahrer, ihre Umweltliebe und den Fahrspaß unter einen Hut zu bringen. Wir wollten herausfinden, wie sie das machen – und haben nachgefragt.

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Autoliebe und Umweltliebe – Wie soll das denn gehen?

Auto fahren und Natur schützen – klingt paradox? Trotzdem versuchen viele deutsche Autofahrer, ihre Umweltliebe und den Fahrspaß unter einen Hut zu bringen. Wir wollten herausfinden, wie sie das machen – und haben nachgefragt.

Vielleicht gehörst du auch zu den Autofahrern, die in einer moralischen Zwickmühle stecken: Du liebst dein Auto und fährst damit überall hin. Allerdings liegt dir auch die Umwelt sehr am Herzen und du möchtest sie so wenig wie möglich belasten. Lässt sich das mit gutem Gewissen vereinen? Wir haben zusammen mit forsa die deutschen Autofahrer gefragt, wie sie ihr Fahrverhalten aus Umweltliebe anpassen.

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Aus Umweltliebe einfach mal das Auto stehen lassen

Schnell ins Auto springen, obwohl der Bäcker nur fünf Minuten entfernt ist? Das muss nicht sein. So denken 62 Prozent der deutschen Autofahrer, die ihren Wagen für solche kurzen Strecken lieber stehen lassen oder es vermehrt vorhaben. Wenn du statt des Autos auf das Fahrrad umsteigst oder zu Fuß gehst, schont das nicht nur die Umwelt: Die Bewegung und die frische Luft halten dich auch noch fit. Ein netter Bonus!

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Mit Verstand fahren – Sprit sparen

Klar, für manche Strecken lässt sich das Autofahren nur schwer vermeiden. Gerade auf dem Land gibt es nicht in jedem Ort eine gut ausgebaute Anbindung an das Bus- oder Bahnnetz. Ohne Alternative zum Auto gilt es also, die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst klein zu halten. Viele deutsche Autofahrer (immerhin 61 Prozent) versuchen deshalb, spritsparend zu fahren. Dazu gibt es unter anderem diese Möglichkeiten:

  • Reisegeschwindigkeit zügig erreichen. Dazu muss man beim Beschleunigen auch mal Gas geben.
  • Gänge nur wechseln, wenn es nötig ist. Grundsätzlich solltest du früh hoch und spät runter schalten.
  • Vorausschauend fahren. Auf eine rote Ampel musst du nicht mit Vollgas zufahren, um erst kurz davor zu bremsen.
  • Ist absehbar, dass du noch länger stehst, zum Beispiel an einer Ampel, mach den Motor aus.
  • Bei der Temperatur ist der Mittelweg der Beste: Im Sommer nicht zu kalt, im Winter nicht zu warm. So bleibst du immer konzentriert und sparst Energie.

Und natürlich freut sich über dein spritsparendes Verhalten auch dein Geldbeutel.

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Andere Fahrzeuge bringen auch ans Ziel

Egal wie lang deine Strecke ist – es gibt so viele andere Fortbewegungsmittel, dass das Auto wirklich nicht oft zum Einsatz kommen muss. Nimm mal wieder den Bus, setz dich in die Bahn oder steig auf dein Fahrrad!  Aus Umweltliebe können sich das etwa die Hälfte der deutschen Autofahrer (51 Prozent) vorstellen oder sie machen es sogar schon. Wer nicht selbst am Steuer sitzt, hat außerdem Zeit für andere schöne Dinge: tiefe Gespräche, Podcasts oder mal wieder ein gutes Buch.

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Wenn Autos nicht brummen, sondern summen

Die Bundesregierung hat es gerade noch schmackhafter gemacht: Wenn du dir ein Elektroauto kaufst, winken mittlerweile bis zu 9.000 € Förderprämie. Das bringt einige Autofahrer zum Nachdenken. Laut unserer Umfrage spielen 44 Prozent mit dem Gedanken, sich einen Wagen mit umweltfreundlicherem Antrieb zu kaufen – oder haben schon Nägel mit Köpfen gemacht. Versicherungen gibt es für E- und Hybridautos auch schon länger, von der Kfz-Haftpflicht bis zur Voll- und Teilkasko. Einer der größten Unterschiede zu einer Police für ein Auto mit Verbrennmotor ist natürlich der Akku, der sehr empfindlich ist. Deshalb solltest du unbedingt darauf achten, ob er von der Versicherung abgedeckt ist – vor allem, wenn du einen Gebrauchtwagen kaufst.

Über den Autor

Stefan Wiedemann

Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei CosmosDirekt von 1989 bis 1991 gemacht. Arbeitet seit 1994 als Online-Redakteur für die Webseite. Hobbies: Fitness, Kreuzfahrten und Autos.

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