Berufsunfähigkeit:
Gründe und Prävention

Dauerhaft nicht mehr arbeiten können – das trifft laut Statistik jeden Vierten. Was sind Gründe für die Berufsunfähigkeit und wie kannst du vorbeugen?

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Berufsunfähigkeit:
Gründe und Prävention

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Dauerhaft nicht mehr arbeiten können – das trifft laut Statistik jeden Vierten. Was sind Gründe für die Berufsunfähigkeit und wie kannst du vorbeugen?

Berufsunfähigkeit: Häufige Gründe und Präventionsmöglichkeiten

Statistiken zeigen, dass jeder vierte Deutsche im Laufe seines Lebens berufsunfähig wird. Doch was sind die Gründe – und lässt sich Berufsunfähigkeit vorbeugen?

Dass wir irgendwann einmal im (Berufs-)Leben an einen Punkt kommen, an dem wir unsere Arbeit nicht mehr ausführen – daran denken wohl die meisten von uns nicht. Außer wir denken an später, wenn es Zeit ist für die Rente. Doch berufsunfähig? Kann mir doch nicht passieren, sagen wohl viele.

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Die häufigsten Gründe für eine Berufsunfähigkeit

Spontan denken viele bei Berufsunfähigkeit an körperliche Einschränkungen, verursacht zum Beispiel durch einen Unfall oder eine schwere Erkrankung. Dabei ist die häufigste Ursache unsichtbar: Knapp 30 Prozent aller erfassten Berufsunfähigkeiten gehen zurück auf Nervenkrankheiten, also psychische Erkrankungen. Im Detail gehören dazu beispielsweise

  • Depressionen
  • Burnout und chronische Erschöpfung
  • Angst- und Zwangsstörungen
  • Psychosen
  • Schizophrenie
  • Epilepsie
  • Migräne
Quelle: Morgen & Morgen, Statista 05/2020

Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates – also zum Beispiel chronische Rückenschmerzen, ein schwerer Bandscheibenvorfall oder eine Arthrose – sind mit knapp über 20 Prozent die zweithäufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit, gefolgt von Krebserkrankungen mit 17 Prozent. Unfälle machen gerade einmal 7,8 Prozent aller Fälle aus.

Berufsunfähigkeit vorbeugen – geht das überhaupt?

Vielen schweren Erkrankungen an Organen oder Unfälle lässt sich natürlich nur schwer bis gar nicht vorbeugen und auch einige Nervenkrankheiten sind genetisch veranlagt, können also ebenfalls nicht individuell beeinflusst werden.

Andererseits lässt sich vor allem das Risiko für stressbedingte Erkrankungen, wie Burnout und chronische Erschöpfung, durch einen gesunden und ausgeglichenen Lebensstil beeinflussen. Vor allem für Menschen mit einem klassischen Bürojob liegt hier großes Potential, eine Berufsunfähigkeit zu verhindern.

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5 Tipps für mentale Gesundheit und ein gesünderes Leben

  1. Bewege dich regelmäßig. 30 Minuten am Tag sind eine weitverbreitete Faustregel, die nicht nur gegen Übergewicht helfen soll, sondern auch deinen Kopf frei macht.
  2. Ernähre dich gesund. Viel Gemüse, wenig Fleisch und ausreichend Flüssigkeit (vor allem Wasser) sind wichtige Grundsteine für eine gute und ausgewogene Ernährung.
  3. Schlafe genug und regelmäßig. Zwar hat jeder Mensch einen individuellen Schlaf- bzw. Biorhythmus – auf Dauer nur vier bis fünf Stunden und immer zu unterschiedlichen Zeiten zu schlafen, ist aber auf keinen Fall gesund.
  4. Lerne runterzukommen. Das vielleicht wichtigste Geheimnis, um die ersten drei Punkte überhaupt umsetzen zu können, ist die Fähigkeit, abschalten zu können – vom Job, vom Familienleben, vom Alltag. Wer das nicht so ohne weiteres schafft, kann auf ein großes Angebot an Meditations-Apps, Coachings, Yoga und anderen Kurse zurückgreifen. Oder du suchst dir ein Hobby – malen, lesen, handwerkern, gärtnern – das dich entspannt.
  5. Belohne dich. Bei all den vermeintlich strengen Regeln für ein gesundes Leben muss es auch Zeiten geben, in denen du naschst, feierst, dich einfach belohnst und glücklich bist, mit dem, was du hast.
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Für all diese Tipps gilt: Wenn du nicht weißt, wie du einzelne Vorschläge umsetzen kannst, suche dir Hilfe – buche einen (Online-)Kurs und sprich mit anderen, die für dich ein Vorbild sind. In unserem Interview mit Influencerin Verena Hamann bekommst du weitere Tipps zu den Themen Mental Health und Selbstliebe.

Übrigens: Auch viele Erkrankungen am Bewegungsapparat, immerhin der zweithäufigste Grund für eine Berufsunfähigkeit, lassen sich durch einen gesunden Lebensstil verhindern oder zumindest herauszögern. Denn Auslöser für diese Krankheiten sind häufig das lange (und falsche) Sitzen am Schreibtisch, zu wenig Bewegung und Übergewicht.

Auf der sicheren Seite mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Leider helfen manchmal auch das größte Bewusstsein und ein gesundes Leben nicht, um (mental) dauerhaft gesund und im Beruf zu bleiben. Um dann vor allem finanziell nicht vor dem Nichts zu stehen, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung empfehlenswert.

Sie zahlt nämlich auch dann, wenn der Grund für die Berufsunfähigkeit eine Nervenkrankheit ist. Da Burnout und Co. kein Alter kennen, schließt du eine solche Versicherung am besten so früh wie möglich ab – je jünger du bist, desto günstiger sind die Tarife meist auch. So abgesichert, kannst du dich frei von finanziellen Zwängen dann darauf konzentrieren, mental schnell wieder gesund zu werden.

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Über die Autorin

Sarah Seifermann

Sarah ist nach der Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation in den Bereich Suchmaschinenoptimierung (auch SEO genannt) eingestiegen. Bei der CosmosDirekt hat sie 2012 den Bereich SEO aufgebaut und ist jetzt für die Contenterstellung verantwortlich, unter anderem auch für CosmosCreators.

Persönliche Einblicke: Mädchenmama, braucht neue Herausforderungen und lacht gerne.

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