Dein Körper streikt?
Das kannst du dagegen tun

Erkrankungen am Skelett- und Bewegungsapparat sind ein häufiger Grund für eine Berufsunfähigkeit. Wir verraten dir, wie du vorbeugen kannst.

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Dein Körper streikt? Das kannst du dagegen tun

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Erkrankungen am Skelett- und Bewegungsapparat sind ein häufiger Grund für eine Berufsunfähigkeit. Wir verraten dir, wie du vorbeugen kannst.

Gründe für eine Berufsunfähigkeit: Wenn der Körper streikt

Erkrankungen am Skelett- und Bewegungsapparat sind ein häufiger Grund dafür, berufsunfähig zu werden. Wir zeigen dir, wie du dem vorbeugen kannst.

„Ich arbeite doch den ganzen Tag am Schreibtisch – was soll mir also groß passieren?“ So oder so ähnlich klingen viele Aussagen, wenn es um das Thema Berufsunfähigkeit im Bürojob geht. Dabei steckt genau hier häufig das Problem: Stundenlanges Sitzen und der starre Blick auf den Bildschirm können unserem Körper auf Dauer ganz schön zusetzen. Doch auch tatsächlich körperlich anstrengende Tätigkeiten können das Risiko für eine Berufsunfähigkeit erhöhen.

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Hunderte Gründe für ein Berufsunfähigkeit

Allein über 200 Knochen und rund 650 Muskeln hat ein erwachsener Mensch. Spielen diese nicht (mehr) richtig mit, kann dies nicht nur zu Schmerzen führen; im schlechtesten Fall sorgen Erkrankungen am Skelett- und Bewegungsapparat für eine anhaltende Berufsunfähigkeit. Statistiken besagen, dass rund 20 % aller erfassten Berufsunfähigkeiten genau darauf zurückzuführen sind – Platz 2 hinter Nervenkrankheiten, die knapp 30 % aller Fälle ausmachen.

Klassische Erkrankungen am Skelett- und Bewegungsapparat

Typischerweise denken wir bei körperlichen Beschwerden dieser Art zuallererst an Rückenprobleme. Während ein Zwicken und Ziehen hin und wieder ertragbar ist, können und führen chronische Schmerzen tatsächlich häufig in die Berufsunfähigkeit. Ein schmerzhafter Klassiker ist etwa ein Bandscheibenvorfall, doch auch viele weitere langwierige Erkrankungen an Gelenken, Muskeln und Sehnen gehören in diese Ursachengruppe. Nicht alle lassen sich individuell beeinflussen und verhindern – Rheuma und Arthrose sind beispielsweise Volkskrankheiten, die (auch) vererbbar sind.

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Prävention: Den Körper gezielt stärken

Auch wenn man vererbten oder beispielsweise durch Infekte verursachten, dauerhaften körperlichen Einschränkungen nicht gezielt vorbeugen kann, gibt es viele Studien, die zeigen, dass ein gesunder Lebensstil – beispielsweise eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf – den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann.

Speziell zur Prävention von Erkrankungen am Skelett- und Bewegungsapparat, die durch einen Bürojob oder körperlich sehr belastende Tätigkeiten hervorgerufen werden können, gibt es geeignete Tipps:

  1. Stärke deinen Körper durch Sport. Ob Joggen, Schwimmen, Fahrradfahren oder Gewichtheben: Mit Sport kannst du gezielt Muskeln aufbauen. Egal, für welches Training du dich entscheidest, wichtig ist, dass du die richtige Ausrüstung und Technik anwendest. Lasse dir die Geräte im Fitnessstudio und wie du sie bedienst erklären, besuche einen Schwimmkurs für Erwachsene oder drehe mit einem erfahrenen Läufer deine ersten Runden. Hast du bereits bekannte Probleme, konsultiere vor Trainingsbeginn ggf. einen Arzt.
  2. Sorge für Entspannung. Massagen, Sauna-Gänge oder auch Meditation und andere Entspannungsübungen für Zuhause können nach einem Tag harter (körperlicher oder sitzender) Arbeit Wunder wirken.
  3. Richte dir deinen Arbeitsplatz ergonomisch ein. Für alle Bürohelden, gerade in Zeiten von Home Office, ist ein rückenfreundlich eingerichteter Arbeitsplatz unverzichtbar. Der Küchentisch, das Sofa oder Bett sind es definitiv nicht. Sorge für einen Schreibtisch in der richtigen Höhe, einen Schreibtischstuhl, bei dem sich Lehne und Sitzfläche in Höhe und Winkel verstellen lassen, und bringe deinen Bildschirm in eine Position, in der du möglichst gerade (und nicht abgeknickt) draufschauen kannst.
  4. Integriere schonende Bewegungen in deinen Alltag. Der Klassiker ist das Heben aus den Beinen, nicht aus dem Rücken. Aber auch das Bedienen des Handys mit zwei anstelle von einer Hand oder das Sitzen auf dem Stuhl ohne überschlagene Beine können sich positiv auf dein Körpergefühl auswirken.
  5. Gönne dir Pausen. Wenn du lange sitzt oder immer wieder die gleiche Bewegung ausführst, wechsle gezielt die Position oder Art der Bewegung. Steh zwischen zwei Terminen auf, schüttle die Hände aus oder geh eine Runde um den Block.
Tipp zum Schluss: Wie sorgfältig du auch auf deine Haltung und einen bewussten Lebensstil achtest, es kann dir leider niemand versprechen, dass eine Berufsunfähigkeit dich nicht doch irgendwann einmal betrifft. Darum solltest auch du, unabhängig von deinem Beruf, rechtzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen und so finanzielle Vorsorge treffen.

Über die Autorin

Sabrina Hamm

Seit 2006 bei CosmosDirekt. Hat nach einer Ausbildung zur Versicherungskauffrau ein berufsintegriertes BWL-Studium absolviert und ist nun als Online Marketing Managerin für Suchmaschinenmarketing zuständig.

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