Family Affairs:
7 Dinge, die nur Geschwisterkinder
kennen

Am 10. April ist Tag der Geschwister – ein amerikanischer „Feiertag“, der Brüdern und Schwestern gewidmet und auch in Deutschland bekannt ist. Wir nehmen diesen Tag zum Anlass, um sieben mehr oder weniger traumatische Erinnerungen an eine Kindheit mit Geschwistern zu verarbeiten. Vielleicht kommt dir die eine oder andere Story ja auch bekannt vor.

Bildcredits: © Sharon McCutcheon – unsplash.com

Family Affairs: 7 Dinge, die nur Geschwisterkinder kennen

Am 10. April ist Tag der Geschwister – ein amerikanischer „Feiertag“, der Brüdern und Schwestern gewidmet und auch in Deutschland bekannt ist. Wir nehmen diesen Tag zum Anlass, um sieben mehr oder weniger traumatische Erinnerungen an eine Kindheit mit Geschwistern zu verarbeiten. Vielleicht kommt dir die eine oder andere Story ja auch bekannt vor.

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Kannst du nicht mehr/weniger wie dein/e Bruder/Schwester sein?

Kaum etwas nervt kleine, aber auch große Geschwister mehr, als ständig verglichen zu werden. Besonders ausgeprägt ist der Vergleich oftmals bei Zwillingen, denn bei Ihnen sind die Grundvoraussetzungen, die Erziehung und äußeren Umstände vermeintlich identisch. Allen Eltern sei jedoch gesagt, dass Zwillinge in den seltensten Fällen wie „Das doppelte Lottchen“ sind, sondern vor allem nach dem Motto „Bloß nicht wie der andere sein“ handeln.

Die gute Seite am Vergleich: Uns wird dadurch schneller klar, wie wir (nicht) sein wollen.

In den Schuhen deiner Schwester

Du bist das jüngste Geschwisterkind unter vielen? Dann hast du vielleicht auch erst als Jugendlicher deine ersten eigenen Paar Schuhe oder nigelnagelneue Jeans besessen. Denn ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass die jüngeren Geschwister die Klamotten der älteren auftragen müssen. Was im Kindergarten vielleicht noch gerade so okay war, führte spätestens in der Grundschule zu wiederkehrenden morgendlichen Wutanfällen.

Etwas völlig Anderes ist es übrigens, wenn die 14-Jährige sich das Party-Outfit bei der älteren Schwester leiht.

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Viel Lärm um nichts

Geschwister sind zum Streiten da – das beweisen sogar Studien: Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Drei- bis Siebenjährige dreieinhalb Mal pro Stunde miteinander streiten. Der Inhalt ist dabei oftmals völlig egal. Es reicht ein falscher Blick oder ein zu lautes Lachen. Die gute Nachricht für alle Eltern: Je älter wir werden, desto weniger werden die Streitereien meist. Und: Geht es um Krach mit den Eltern, bilden wir in jedem Alter unausgesprochen eine Allianz gegen die Obrigkeit.

Futterneid auf höchstem Niveau

Wenn es um das Lieblingsessen oder einen Nachtisch geht, gibt es nur eine Wahrheit: Der Bruder oder die Schwester darf AUF KEINEN FALL mehr bekommen als man selbst. Da wird schon mal das Lineal für den Kuchen und die Briefwaage für den Pudding ausgepackt.

Bei Gemüse und ungeliebten Beilagen sind bzw. waren wir hingegen großzügiger und konnten auch mal völlig selbstlos gönnen.

Angeleckt, meins

Waren mal keine Waage oder andere Hilfsmittel zur gerechten Zuteilung wertvoller Ressourcen zur Hand – oder gab es schlicht nur eine einzige Nascherei oder ein einziges Spielzeug – war Anlecken immer ein adäquates Mittel zur Besitzanzeige. Leider kam früher oder später immer der Moment, in dem der ältere Bruder oder die Schwester die Spucke des anderen eiskalt ignoriert und den angeleckten Gegenstand dennoch in die Hand genommen oder die Süßigkeit unbeeindruckt gegessen hat.

… sonst hol’ ich meinen Bruder

Schwestern und jüngere Geschwister hatten auf dem Schulhof immer eine Geheimwaffe: den großen Bruder. Irgendwann wusste man sich dann selbst zu helfen. Was aber bis ins Erwachsenenalter bleibt: Im Zweifelsfall ergreifen wir immer (und oftmals ungefragt) die Partei für den Bruder oder die Schwester.

Gefühlssache 

Es ist zwar nicht wissenschaftlich bewiesen, aber vor allem Zwillinge erzählen oftmals von einer besonderen Verbundenheit und dass sie spüren, wenn es dem anderen schlecht geht oder er sich in Gefahr befindet.

Und ob da nun etwas dran ist oder nicht, ob du kleine oder größere Geschwister, einen Halbbruder oder eine Stiefschwester hast oder sogar ein Zwilling bist – eines sollten wir uns, nicht nur zum Tag der Geschwister, immer wieder bewusst machen: Ohne sie wären wir heute nicht das, was wir sind. Geschwister sind vor allem im Kindesalter unsere größten Konkurrenten, aber auch Helden; sie treiben uns an, verteidigen uns, lehren uns streiten, diskutieren und vertragen. Sie können die größten Nervensägen sein – aber auch viel mehr als beste Freunde oder Partner.

Über die Autorin

Sabrina Hamm

Seit 2006 bei CosmosDirekt. Hat nach einer Ausbildung zur Versicherungskauffrau ein berufsintegriertes BWL-Studium absolviert und ist nun als Online Marketing Managerin für Suchmaschinenmarketing zuständig.

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