Mit Corona kam der
Haustier - Boom -
Alle Zahlen und Hintergrundinfos

Im Lockdown legen sich viele Menschen ein Haustier zu. Was das für Tierheime und Züchter bedeutet und was bei der Entscheidung für ein Tier zählt, erklären wir hier.

Bildcredits: © Christian Domingues – Pexels.com

Mit Corona kam der Haustier - Boom-
Alle Zahlen und Hintergrundinfos

Im Lockdown legen sich viele Menschen ein Haustier zu. Was das für Tierheime und Züchter bedeutet und was bei der Entscheidung für ein Tier zählt, erklären wir hier.

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Home-Office, keine Urlaube und Ausflüge, kaum Freizeitaktivitäten: Seit Corona haben die meisten von uns viel Zeit und es fehlt an Abwechslung. Da ist ein Haustier eine vermeintlich gute Idee. Vor allem die Nachfrage nach Hunden ist hoch. Wir haben uns den Haustier-Boom durch Corona einmal genau angeschaut und verraten dir, was du unbedingt beachten solltest, wenn du dich ebenfalls für einen neuen vierbeinigen Freund interessierst.

Corona und die flauschigen Folgen

Die Tierschutzorganisation Tasso meldete 2020 einen Zuwachs von rund 25 Prozent bei der Neuanmeldung von Hunden in Europas größtem Haustierregister. Die Deutschen scheinen also vor allem auf den Hund gekommen zu sein. Tierheime merken davon nur leider wenig – dort warten immer noch viele Fellnasen auf ein neues Zuhause. Es wird sogar befürchtet, dass die Anzahl der abgegebenen Vierbeiner noch steigen wird, sobald die Corona-Krise ausgestanden ist, schließlich wird die Zeit zu Hause dann wieder knapper. Doch wo kommen die vielen Hunde dann her, wenn nicht aus dem Tierheim? Im besten Fall von einem seriösen Züchter – im schlechtesten Fall (und der ist aktuell leider sehr häufig) von der sogenannten Welpen-Mafia.

Wie entkomme ich der Welpen-Mafia?

Unseriöse Welpenhändler bieten ihre Tiere oft über Online-Kleinanzeigen für einen extrem günstigen Preis an und vereinbaren für die Übergabe einen öffentlichen Ort. Allein dieses Vorgehen sollte dir eine Warnung sein, denn die kleinen Hunde sind oftmals krank, schlecht sozialisiert und viel zu jung, als dass sie schon vermittelbar wären.

Ein gutes Zeichen ist, wenn du zum Anbieter nach Hause eingeladen wirst und dort die Hundemutter und den Wurf bei mehreren Besuchen kennenlernen kannst. Seriöse Züchter wollen dich als zukünftigen Besitzer außerdem auch kennenlernen und sichergehen, dass du dem Vierbeiner ein gutes Zuhause bieten kannst. Bei der Abgabe wird abschließend immer ein Kaufvertrag ausgestellt und du erhältst entsprechende Informationen und wichtige Papiere, beispielsweise zu Impfungen, ärztlichen Behandlungen und der Zuchtlinie.

Übrigens: Nicht nur bei Hunden, sondern auch bei anderen Kleintieren und Reptilien gibt es unseriöse Händler oder sogar Märkte. Achte also auch bei Katzen, Mäusen & Co. darauf, dass du die Tiere bei verantwortungsvollen Anbietern kaufst.

Überlege grundsätzlich, ob es wirklich immer ein Welpe sein muss. Natürlich sind die kleinen Fellknäule unglaublich niedlich. Im Tierheim sitzen aber so viele, meist ältere Hunde, die mindestens genauso liebenswürdig sind und ein gutes Zuhause verdient haben.

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Schütze, was du liebst

Hast du dich für ein Haustier entschieden, sorge nicht nur für eine artgerechte Haltung und ausreichend Beschäftigung. Vor allem Hundebesitzer sollten auch für einen ausreichenden Versicherungsschutz sorgen. Eine extra Tierhaftpflichtversicherung kommt für Schäden an Dritten (Personen, aber auch Gegenständen) auf, die dein Hund verursacht. Katzen- und Kleintierhalter benötigen so eine extra Police nicht, da eventuelle Schäden in diesem Fall über die persönliche Haftpflichtversicherung abgedeckt sind. Mache dir außerdem Gedanken, ob du eine Tierkrankenversicherung abschließen möchtest. Diese ist für Hunde und Katzen geeignet und kann sehr individuell gestaltet werden: Der Rundum-Schutz beinhaltet die Übernahme der Kosten für Tierarztbesuche, Behandlungen, Medikamente und vieles mehr. Günstiger ist eine sogenannte OP-Versicherung, die ausschließlich bei Operationen und allen dazugehörigen Nachbehandlungen greift. Da vor allem bei Hunden Operationen auch mal mehrere Tausend Euro kosten, lohnt es sich hier auf jeden Fall, über so eine Versicherung nachzudenken. Ganz nach unserem Motto „Schütze, was du liebst“.

Über die Autorin

Sarah Seifermann

Sarah ist nach der Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation in den Bereich Suchmaschinenoptimierung (auch SEO genannt) eingestiegen. Bei der CosmosDirekt hat sie 2012 den Bereich SEO aufgebaut und ist jetzt für die Contenterstellung verantwortlich, unter anderem auch für CosmosCreators.

Persönliche Einblicke: Mädchenmama, braucht neue Herausforderungen und lacht gerne.

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