Ausgabe 11/​2021

Autoliebe on the road: Mit dem Audi vom Westerwald zum Nordkap

Unser Motto lautet: Schütze was du liebst! Und wir wollen Geschichten von Menschen erzählen, die genau das tun. Wir nennen diese Geschichten #cosmiclovestorys – denn es geht um Leute, die das Leben meistern, die sich mit Leidenschaft für andere einsetzen und immer versuchen, auch in den kleinen Momenten das wirklich Schöne zu finden. So wie Autofan Tim, der mit zwei Freunden ans Nordkap gefahren ist. Er erzählt uns, welche Abenteuer er auf diesem Roadtrip erlebt hat und warum sein Audi quattro zur Familie gehört!

Wenn du in Eitelborn im Westerwald nach Tim fragst, sagen die Leute: Ach, der Metall Fan. Oder erinnern sich daran, dass Tim während der Pandemie die öffentlichen Bänke im Dorf wieder fit gemacht hat. Oder sie erzählen von der großen Hingabe, mit der sich Tim um sein Auto kümmert. Wenn du Tim selber fragst, was ihm wichtig ist, feiert er das Dorfleben oder erzählt, wie gern er wieder auf ein Konzert der Band Blind Guardian gehen würde. Aber eigentlich redet er am liebsten von seinem Auto – einem Audi quattro. „Für mich war’s glasklar, dass das mein erstes Auto wird! Denn im Audi meiner Eltern, hab ich meine erste Fahrt gemacht. Als Baby, direkt nach dem Krankenhaus.“ Lachend fügt er hinzu: „Also natürlich war das nicht genau dieser Wagen. Das war das Vorgängermodell. Das war aber nicht optimal für junge Eltern. Der Kofferraum war extrem klein, du konntest die Rückbank nicht umlegen und der Tank stand aufrecht im Innenraum. Aber ich hab halt gewusst, wenn’s möglich ist, hol ich mir mit diesem Auto einen Teil meiner Kindheit zurück.“

Eine glorreiche Idee

Dass Tim einer ist, der zu seinem Wort steht, merkt man auch am größten Abenteuer, das er mit diesem Audi erlebt hat. „Die glorreiche Idee ans Nordkap zu fahren, entstand in der Kneipe. Marco, Jan und ich waren uns so sicher, dass das die Idee des Jahrhunderts ist. Und am nächsten Tag hat sich keiner getraut zu sagen: So genial ist das gar nicht. Selbst als wir herausgefunden haben, dass das Nordkap gar nicht der nördlichste Punkt in Europa ist, den du mit dem Auto erreichen kannst, hat das am Plan nix geändert!“ Und deshalb haben sich die drei Freunde von Eitelborn aus auf den Weg ans Nordkap gemacht. „Wir sind da in zwei Autos hoch. Ich in meinem Audi und Jan und Marco im BMW e21.“ Schnell wird deutlich, dass Tim die Vorzüge von seinem Audi auf der Fahrt ausgenutzt hat. „Ich hatte ja einen entscheidenden Vorteil: Ich konnte die Rücksitzbank umklappen. Ich hatte also quasi mein Bett dabei. Beim ersten dreier BMW geht das nicht. Also haben Jan und Marco bei Wind und Wetter im Zelt geschlafen. Aber der BMW ist ja ein Oldtimer. Bei Regen, mit nem nassen Zelt im Kofferraum, kriegst du den schwer trocken. Da beschlägt dann irgendwann alles und du sitzt da, mit dem Taschentuch, und wischt die Scheibe sauber, bis du was siehst.“ Eindeutig, für welchen Wagen Tims Autoherz schlägt.

Glücklicher Unfall

Der Trip ans Nordkap dauerte knapp zwei Wochen. Und Tim nimmt es genau: „Ich bin total der Datenmessie. Also habe ich Buch geführt. Ich kann es genau sagen: Wir waren exakt 8.278,8 Kilometer unterwegs.“ Das klingt nach jeder Menge Abenteuer. „So eine Tour ist einfach ein Gefühl. Wir haben Dosen-Ravioli gegessen, uns verfahren, haben im Auto geschlafen und die Besonderheiten der skandinavischen Straßen kennengelernt. Einmal war da so ein Schild, auf dem Stand ‚asfaltkant‘ und wir haben uns da nicht viel bei gedacht. Auf einmal seh ich, wie der BMW vor mir plötzlich nach unten kracht, weil da der Asphalt 10, 15 Zentimeter abgefräst war. Das sah schon krass aus, wie durch die Heckscheibe das Klopapier und der Wackeldackel durch die Luft gesaust sind. Wir haben natürlich sofort angehalten, um zu sehen, ob was passiert ist. Der Wagen hat das aber zum Glück gut überstanden.“

Nicht schön, aber dafür teuer

Die ganz große Frage bei so einer Tour lautet natürlich, war’s das wert? „Ganz ehrlich, für mich war das Nordkap selbst schon eine ganz schöne Enttäuschung. Die letzten Kilometer sind ja eigentlich nur noch grauer Stein. Außer Nebel gibt es da nichts zu sehen. Und trotzdem ist alles total kommerzialisiert. Du kannst dir für ein Heidengeld so eine Urkunde kaufen, auf der steht, dass du da warst. Was natürlich alle machen. Also würde ich mal sagen, schön war es am Kap nicht, aber dafür wenigstens schön teuer.“ Das klingt ja richtig enttäuschend?! „Nee gar nicht. Ich meine, das Ziel ist vielleicht ein wenig trostlos, aber der Trip dahin ist ungemein schön. Die Leute sind gastfreundlich und wir haben an einem Stop einen Lachs gegessen, ich sag’s euch, allein für den würde ich die Tour sofort wieder machen!“

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Der Audi gehört zur Familie

Ein Roadtrip, das fühlt sich an wie die ganz große Freiheit. Aber es sind oft die kleinen Geschichten, bei denen das Herz schlägt. Wie Tim erzählt, da willst du sofort los und auch was erleben. „Das klingt jetzt vielleicht kitschig“, sagt er, „aber durch den Trip ist mein Audi schon so etwas wie ein Familienmitglied geworden. Der gehört einfach dazu und wenn das irgendwie klappt, werd ich den auch für immer fahren.“ Gefühlt stehen die Chancen dafür super. Denn Tim hat ein Händchen fürs Tüfteln und gilt im Freundeskreis als Problemlöser No. 1. Also wenn am Audi doch mal was kaputt gehen sollte, wird er alles dafür tun, das zu reparieren. Damit der nächste Trip starten kann. Familie ist eben Familie.

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