Taschengeld:
Wie hoch, Wie viel, Wann?

Kinder haben viele Wünsche. Damit zumindest einige davon in Erfüllung gehen, ist eigenes Geld für die Kids wichtig. Wir haben uns bei den Eltern in Deutschland umgehört, wie sie das mit dem Taschengeld handhaben.


Taschengeld:
Wie hoch, Wie viel, Wann?

Kinder haben viele Wünsche. Damit zumindest einige davon in Erfüllung gehen, ist eigenes Geld für die Kids wichtig. Wir haben uns bei den Eltern in Deutschland umgehört, wie sie das mit dem Taschengeld handhaben.

Bildcredits: © Daria Shevtsova – pexels.com

Taschengeld Report 2020– Die Ergebnisse1

Das Taschengeld – ein kleiner und doch großer Schritt für unsere Kleinen. Sie lernen nicht nur, sich das Geld einzuteilen und ggf. auf etwas zu sparen, sondern auch, den Wert des Geldes zu verstehen. Mit Taschengeld fördert ihr bei euren Kindern zudem die Selbstständigkeit. Aber wie viel ist pro Alter richtig und von welchen weiteren Kriterien hängt es ab? Wir haben euch in Zusammenarbeit mit forsa danach gefragt.

Wie hoch ist das Taschengeld?

In 2020 bekommen die Kids durchschnittlich 3,30 Euro pro Woche bzw. 14,30 Euro pro Monat. 2018 bekamen sie noch 20 Cent mehr pro Woche bzw. 87 Cent mehr pro Monat. Positiv: Für Mädchen und Jungen ist das durchschnittliche Taschengeld genau gleich hoch. Dagegen haben 45 Prozent der Kinder kein eigenes Geld zur Verfügung – das ist der höchste Stand seit 2013.

Wie häufig gibt es Taschengeld?

Seit 2013 untersuchen wir neben der Höhe und der Kriterien auch die Häufigkeit, mit der eure Grundschülerinnen und Grundschüler neues Futter für ihr Sparschwein erhalten. Lediglich ein Prozent der Kinder zwischen sechs und neun Jahren bekommen in 2020 ihr Taschengeld täglich ausbezahlt. Fast drei Viertel (74 Prozent) haben ein wöchentliches Budget und 24 Prozent der Kids dürfen sich einmal im Monat auf Taschengeld freuen.

Welche Kriterien gibt es fürs Taschengeld?

Für euch Eltern ist das wichtigste Kriterium das Alter eures Kindes (67 Prozent). Weitere Faktoren sind die Klassenstufe (17 Prozent) und das Verhalten der Kinder (zwölf Prozent). Die Taschengeldhöhe von den Schulnoten abhängig zu machen – was früher durchaus üblich war – scheint der Vergangenheit anzugehören: Nur sechs Prozent von euch entschieden sich für diese Antwortmöglichkeit. Damit folgen die meisten von euch den Empfehlungen von Erziehungsexperten, Taschengeld nicht als Erziehungsmittel in Form von Belohnung oder Bestrafung zu nutzen.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Taschengeld“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Juli 2020 wurden in Deutschland 501 Eltern von Kindern zwischen sechs und neun Jahren befragt.

Über den Autor

Stefan Wiedemann

Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei CosmosDirekt von 1989 bis 1991 gemacht. Arbeitet seit 1994 als Online-Redakteur für die Webseite. Hobbies: Fitness, Kreuzfahrten und Autos.

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