Dein Digitaler
CO2 - Fußabdruck
- Hättest du das gedacht?

Bildcredits: © Ready made – Pexels.com

Weißt du, wie viel CO2 du mit surfen, streamen und Co. verursachst? Wir verraten es dir und geben Tipps, wie du deinen digitalen CO2-Fußabdruck verkleinerst.

Dein Digitaler CO2 - Fußabdruck
- Hättest du das gedacht?

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Weißt du, wie viel CO2 du mit surfen, streamen und Co. verursachst? Wir verraten es dir und geben Tipps, wie du deinen digitalen CO2-Fußabdruck verkleinerst.

Durchschnittswerte für dein digitales Leben

Um dir ein Gefühl dafür zu vermitteln, wann welche Emissionen entstehen, stellen wir dir beispielhaft die Emissionswerte typischer Geräte und Anwendungen vor.

  • Smart-TV: 1.000 Kilogramm bei der Herstellung, 76 Kilogramm/Jahr bei der Benutzung
  • Laptop: 250 Kilogramm bei der Herstellung, 12 Kilogramm/Jahr bei der Benutzung
  • Smartphone: 100 Kilogramm bei der Herstellung, 5 Kilogramm/Jahr bei der Benutzung

 

Bedenke dabei: Um die Angaben im oben genannten jährlichen Fußabdruck richtig zu berücksichtigen, wird der CO2-Ausstoß bei der Herstellung eines Geräts immer auf eine angenommene durchschnittliche Lebens- bzw. Nutzungsdauer aufgeteilt. Bei Smartphones wird beispielsweise eine Lebensdauer von 2,5 Jahren angenommen, was 40 Kilogramm CO2 im Jahr für deinen digitalen CO2-Fußabdruck bedeutet.

Geräteunabhängig bedeuten außerdem folgende typische Handlungen im Netz folgende CO2-Emissionen:

  • 50 Suchanfragen bei Google: 26 Kilogramm CO2
  • 4 Stunden Video-Streaming täglich: 62 Kilogramm CO2
  • 10 Fotos auf Instagram hochladen: 1 Kilogramm CO2

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Die Digitalisierung bedeutet an vielen Stellen Fortschritt und unterstützt uns auch bei unserer aktuell vielleicht größten Aufgabe: dem Klimaschutz. Allerdings steckt in der Lösung auch ein Teil des Problems: Surfen, streamen und die Benutzung smarter Geräte verbraucht Energie – und verursacht dabei klimaschädliches CO2. Wie viel genau, lässt sich über den digitalen CO2-Fußabdruck beziffern.

Kompakt: Was Digitalisierung für’s Klima bedeutet

Laut Statistik verfügen mehr als vier Milliarden Menschen über einen Internetzugang, was nicht nur bedeutet, dass sie surfen, E-Mails schreiben und Videos schauen können, sondern dass sie auch über entsprechende technische Geräte verfügen – Smart-TVs, Handys, Wearables etc. Der Betrieb dieser Geräte, jede ausgeführte Suchanfrage bei Google und jedes hochgeladene Video verbraucht Energie und stößt somit klimaschädliches CO2 aus. Konkrete Zahlen sind aufgrund des ständigen Fortschritts und sich stetig verändernder Nutzergewohnheiten zwar schwierig zu beziffern. Experten gehen aber davon aus, dass die Digitalisierung einen Anteil von 2,3 bis 3,7 Prozent an den gesamten weltweiten Emissionen ausmacht. Ungefähr genauso viel trägt der komplette Flugverkehr zu den Gesamtemissionen bei.

Wie wird der digitale CO2-Fußabdruck berechnet?

Klingt unglaublich viel, oder? Schauen wir uns detaillierter an, was alles in den Topf „Digitalisierungs-Emissionen“ gehört, wird schnell klar, warum der digitale CO2-Fußabdruck so groß ist.

Denn nicht nur die Benutzung des Internets verbraucht Energie, sondern auch der Betrieb und die Herstellung der dafür notwendigen Geräte, wie Computer, Fernseher, Handys und Router. Zusammengerechnet kommen Forscher so auf durchschnittlich 740 Kilogramm CO2 im Jahr, das wir pro Person auf diese Weise produzieren. Nutzt du viele Geräte sehr intensiv, kann dein digitaler Fußabdruck sogar leicht auf über eine Tonne pro Jahr steigen.

Zum Vergleich: Um der Klimakrise entgegenzuwirken, geben Experten an, dass der komplette CO2-Pro-Kopf-Verbrauch auf unter eine Tonne reduziert werden sollte. Aktuell liegen wir in Deutschland noch bei rund 11,17 Tonnen.

5 Tipps: So reduzierst du deinen digitalen CO2-Fußabdruck

Du kommst auf Basis der oben genannten Zahlen schon ins Rechnen (und Grübeln)? Die Wahrheit ist leider (oder glücklicherweise) , dass die meisten von uns ihren Alltag noch viel stärker auf Nachhaltigkeit umstellen könnten. Auch du kannst auch bei der Nutzung digitaler Dienste hier und da ganz leicht einige wertvolle Kilogramm CO2 sparen:

  1. Nutze Sprachanrufe und -nachrichten und stelle in den vielen virtuellen Konferenzen das Video ab – das reduziert die Datenmenge und den Energieverbrauch.
  2. Kaufe Geräte lieber eine Nummer kleiner, denn kleinere Geräte verbrauchen meist weniger Energie.
  3. Schalte Geräte, die du gerade nicht brauchst, aus – nicht auf Standby, sondern wirklich aus.
  4. Räume E-Mail-Postfächer, Clouds und andere Speicher regelmäßig auf und entsorge vor allem große Dateien.
  5. Recycle und repariere, wo du nur kannst. Der vielleicht wichtigste Tipp. Ein Smartphone funktioniert auch nach 2,5 Jahren meist noch problemlos – und es muss auch nicht immer ein ganz neuer Fernseher sein, nur weil das neueste Modell zwei Zoll größer ist und ein paar hundert Pixel mehr hat als der Vorgänger.

Du befindest dich zurzeit im Homeoffice? -Einerseits super, denn so verkleinerst du deinen CO2-Fußabdruck, andererseits nehmen so besonders Rückenleiden zu. Hier findest du ein paar Tipps, um körperlich und mental fit zu bleiben.

Über die Autorin

Sabrina Hamm

Seit 2006 bei CosmosDirekt. Hat nach einer Ausbildung zur Versicherungskauffrau ein berufsintegriertes BWL-Studium absolviert und ist nun als Online Marketing Managerin für Suchmaschinenmarketing zuständig.

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