Nachhaltigkeit:
5 Tipps für eine bessere Umwelt

Klimawandel, schmelzende Polkappen, Artensterben: Wir müssen jetzt handeln, um die schlimmsten Folgen für die Erde abzuwenden. 5 Tipps, was du tun kannst.

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Nachhaltigkeit:
5 Tipps für eine bessere Umwelt

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Klimawandel, schmelzende Polkappen, Artensterben: Wir müssen jetzt handeln, um die schlimmsten Folgen für die Erde abzuwenden. 5 Tipps, was du tun kannst.

Welche Welt wollen wir unseren Kindern hinterlassen?

Die Erde heizt sich auf, das Klima verändert sich. Noch könnten wir die schlimmsten Folgen abwenden. Doch was kann der Einzelne schon tun? Eine Menge! Wir haben 5 Tipps zusammengestellt, mit denen du etwas verändern kannst.

Die Menschheit geht nicht gut mit der Erde um. Verdrecktes Trinkwasser, verpestete Luft, vergiftete Böden, verstrahlte Orte – und das sind nur einige Beispiele, wie schlimm wir unserer Erde zusetzen. Auch immer mehr Tierarten sterben aus – und zwar endgültig. Verantwortlich dafür: die industrielle Produktion, Verkehr, Landwirtschaft mit Monokulturen, fossile Brennstoffe, Energie- und Lebensmittelverschwendung und vieles mehr.

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Die Folgen des Klimawandels sind weltweit zu spüren – auch in Deutschland

Die Folgen sind fatal – und weltweit zu spüren: Die Erde heizt sich auf, Stichwort Klimawandel. Die Polkappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Schon heute drohen einige Inselstaaten schlicht und einfach unterzugehen. Dazu kommen extreme Hitzewellen, Dürren, heftigere Niederschläge – alles Phänomene, die nicht irgendwo weit weg auftreten, sondern auch uns in Deutschland bedrohen: heiße Sommer in einem Jahr, Dauerregen und Überschwemmungen im Jahr darauf.

Der Klimawandel und unser verschwenderischer Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde sind eine ernste Bedrohung. Wollen wir so eine Erde unseren Kindern hinterlassen? Noch ist Zeit zu handeln! Viele von uns haben aber das Gefühl: Was kann ich als Einzelner schon dagegen tun? Wir haben uns umgeschaut und herausgefunden: Jeder von uns kann eine Menge dazu beitragen, dass die Erde sich nicht weiter aufheizt und wir nachhaltiger mit den Ressourcen umgehen.

1. Steig auf Ökostrom um!

Bei dir fließt immer noch Kohlestrom aus der Steckdose? Dann wechsle schnell zu einem Ökostrom-Anbieter. Die Energieerzeugung produziert das meiste CO2, der Anteil liegt bei 39 Prozent der Gesamtmenge. Umgerechnet sind das 312 Millionen Tonnen CO2 – pro Jahr. Und die meisten Emissionen stammen immer noch aus Kohlekraftwerken. Mit Strom aus Wind-, Wasserkraft- und Solaranlagen unterstützt du den Kohleausstieg und die Umstellung auf regenerative Energien.

2. Spare Energie im Haushalt!

Der Klassiker unter den Tipps für mehr Nachhaltigkeit. Was du tun kannst? Stecker raus statt Stand-by, Kühl- und Gefrierschrank mit Energielabel A++ oder A+++, Heizung runterstellen bei Verlassen der Wohnung, smarte Thermostate installieren, nicht benötigtes Licht ausmachen, auf LEDs umstellen, häufiger Dusche statt Vollbad … Das Gute daran: Die eingesparte Energie (in Form von Strom oder Heizwärme) senkt gleichzeitig deine Ausgaben und schont so den Geldbeutel.

3. Kaufe Lebensmittel bio, zumindest aber saisonal und regional ein!

Grundsätzlich sind Bio-Lebensmittel nachhaltiger als konventionell produzierte: Die Vorgaben für die Tierhaltung sind deutlich strenger, die Schadstoffbelastung der Umwelt ist geringer. Da die heimischen Bauernhöfe die Nachfrage nicht decken können, müssen manche Bio-Lebensmittel allerdings auch importiert werden. Doch ist die Bio-Kartoffel aus Südamerika nun besser als eine konventionelle aus der Nachbarschaft? Nicht unbedingt.

Aufgrund der langen Transportwege ist es häufig sinnvoller, zu saisonalen bzw. regionalen Produkten zu greifen. Die einfachere Lagerung und die kurzen Wege verbessern die Öko-Bilanz. Selbst ein schmaler Geldbeutel ist keine Ausrede mehr, nicht zumindest gelegentlich auf Bio-Lebensmittel umzustellen: In vielen Discountern sind entsprechende Produkte häufig sogar zu günstigeren Preisen zu finden als konventionell hergestellte.

4. Fahr mehr Rad!

Mit dem SUV zum Bio-Supermarkt? Passt nicht. Daher nutze eines der umweltfreundlichsten Transportmittel überhaupt: das Fahrrad. Rund 30 Prozent aller Autofahrten in Großstädten lassen sich auf das Fahrrad verlagern, schätzen Experten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Rad ist auf kurzen Strecken schneller als ein Auto, verursacht weder Abgase noch Lärm, spart Platz – und ist gesundheitsfördernd. Und für den Wocheneinkauf im Bio-Supermarkt? Da könnte ein E-Lastenrad helfen.

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5. Vernetz dich!

Wenn ich in meinem Freundeskreis der Einzige bin, der mit dem Nachtzug in den Urlaub fährt, alle anderen aber mit dem Billigflieger gen Süden jetten – dann kann ich schnell das Gefühl haben: Das bringt doch alles nix. Das Gefühl trügt – denn in der Gruppe sind wir stärker. Vernetze dich mit Klimaaktivisten, engagiere dich in regionalen oder lokalen Umweltgruppen, setz mit Freunden und Verwandten ein Zeichen. Gemeinsam können wir mehr erreichen als jeder allein.

Wie du siehst, kannst du eine Menge tun, um deinen Kindern eine bessere Welt zu hinterlassen. Mehr Tipps findest du übrigens in diesem Newsletter-Artikel.

Über die Autorin

Sarah Seifermann

Sarah ist nach der Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation in den Bereich Suchmaschinenoptimierung (auch SEO genannt) eingestiegen. Bei der CosmosDirekt hat sie 2012 den Bereich SEO aufgebaut und ist jetzt für die Contenterstellung verantwortlich, unter anderem auch für CosmosCreators.

Persönliche Einblicke: Mädchenmama, braucht neue Herausforderungen und lacht gerne.

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